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Autor ist Pius Bieri in Rüti ZH. *1944, Architekt, 1991 bis 2009 Teilhaber eines renommierten Architekturbüros mit Schwerpunkt Umbau und Restaurierung, gleichzeitig Leiter des Büros Rapperswil, nun seit 2017 nicht mehr aktiv im Baubetrieb tätig.
Beweggrund der vorliegenden Website ist das persönliche Interesse an den wichtigsten barocken Bauwerken zwischen Alpen und Main, vor allem aber an deren Erbauern.
Die Webseite soll kein Beitrag zur Forschung sein. Sie fasst lediglich publizierte Ergebnisse zusammen und korrigiert gelegentlich auch abenteuerliche Zuschreibungen.

Der Terminus «süddeutsch» wird hier nicht nationalstaatlich, sondern zur Kennzeichnung der im 17. und 18. Jahrhundert «grenzenlosen» barocken Baukunst im deutschsprachigen Süden zwischen Main und Alpen verwendet. Wie in keiner anderen Periode arbeiten die Bauleute und Künstler der Barockzeit fach- und länderübergreifend.

Durch die im italienischen Kulturraum geschulten Künstler und Baumeister hält der Barock nördlich der Alpen noch vor dem Dreissigjährigen Krieg Einzug und dauert hier bis zum Sieg des Klassizismus. Bei den behandelten Bauten werden die kulturellen Verflechtungen und Abhängigkeiten der Bauherren und Meister sichtbar gemacht.

Die Site richtet sich an alle, die Freude an barocker Baukunst haben und mehr über ein bestehendes oder auch verschwundenes wichtiges barockes Baudenkmal ihrer Region erfahren wollen. Wie ist das Bauwerk entstanden? Wer sind die gestaltenden Baumeister und Künstler? Was ist heute noch unverändert vorhanden? Wie entscheidend hat der Bauherr mitgeplant? Ist er gar der eigentliche Architekt? Auf diese Fragen soll hier eingegangen werden.

Die Arbeit entsteht verständlicherweise ohne Hilfe staatlicher Stellen. Länderübergreifende Inventarisationen von Kunstdenkmälern sind unbekannt. Veränderungen des 19. und 20. Jahrhunderts, seien sie aus Unverständnis der barocken Baukunst oder aus Kriegsverlusten entstanden, finden in selbst in Baumonografien leider selten Berücksichtigung. Hier versucht die vorliegende Website ein wenig gegenzusteuern.

Zur schweizerischen Rechtschreibung

Für deutsche Leser etwas angewöhnungsbedürftig ist der Ersatz des ß (Eszett) durch ss. Der aus der Frakturschrift stammende Minuskel ß verschwindet in der Schweiz mit der Einführung der Antiqua und ihrer verwandten Schriften nach 1900 und wird heute in Druckschiften schweizerischer Verlage nicht mehr verwendet. Dies erspart schweizerischen Lesern auch die neue Unart des in Versal-Titeln eingefügten ß («GRUßWORT»).
Als Grundlage zur Umsetzung der neuen deutschen Rechtschreibung gelten die Empfehlungen der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).


Zum Urheberrecht

Selbstverständlich wird hier das Urheberrecht für Arbeiten der Gegenwart, sofern der Autor nicht schon seit 70 Jahren (vor 1955) verstorben ist, immer beachtet. Originalpläne der Barockzeit, welche bereits in Veröffentlichungen zu finden sind, fallen nicht unter diesen Autorenschutz. Als Literaturscan im Internet ist ein Stich oder ein Plan dieser Zeit genauso wie die Zweitveröffentlichung des Bildnisses der Mona Lisa gemeinfrei.
Für das Urheberrecht der Einzelbeiträge der Webseite https://www.sueddeutscher-barock.ch/ gehe zum Thema «Urheberrecht».


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Die Seite ist im Aufbau und wird laufend erweitert und ergänzt. Anregungen und Hinweise sind willkommen und werden berücksichtigt. Schreiben Sie mir unter:
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