Kunstschlosser in Konstanz
Wenig ist über das Leben des Johann Jakob Hofner bekannt, der während fast 30 Jahren als gesuchter Konstanzer Kunstschlosser in Südwestdeutschland, im Thurgau und im Aargau wirkt. In der älteren Literatur, die jeweils seine Werke ohne Nennung der Lebensdaten aufführt, wird sein Name immer «Hoffner» geschrieben. Sein Geburtsdatum ist unbekannt.[1] Nur von seiner jüngeren Schwester, der späteren Äbtissin des Bodenseeklosters Münsterlingen, sind die Lebensdaten bekannt. Sie ist 1713 geboren, tritt 1736 in das Benediktinerinnenkloster in der Nähe von Konstanz ein und leistet 1737 unter dem Namen Maria Anna Gertrudis Profess. Der Vater Johann Jakob Hofner stirbt 1733. Im Testament sind vier Kinder erwähnt. Der gleichnamige Sohn Johann Jakob wird vor seinem Bruder Joseph an erster Stelle genannt. Eine der beiden im Testament erwähnten Schwestern Maria Ursula und Maria Barbara muss in Münsterlingen den Klosternamen Maria Anna Gertrudis angenommen haben. Es darf vermutet werden, dass der erstgenannte Johann Jakob auch Erstgeborener ist. Er müsste demnach um 1709 oder 1710 geboren sein.[2] 1732 wird in der Klosterkirche Rheinau bei Schaffhausen der Chorabschluss mit perspektivischen Gittern von den Konstanzer Schlossern Scheurmann und Allweiler erstellt. Weil Einflüsse dieses Gitters in den ersten Werken Hofners festgestellt werden, könnte er das Werk nicht nur gekannt, sondern als Geselle an diesem Gitter mitgearbeitet haben.[3] 1734, im Alter von ungefähr 24 oder 25 Jahren, erhält er vom Kloster Münsterlingen den Auftrag für das Chorgitter. Wahrscheinlich führt der Erstgeborene die Werkstatt seines Vaters nach 1733 weiter.[4] Sie wird während der Blütezeit der spätbarocken Schmiedekunst zur bedeutendsten Werkstatt der Region und für den schweizerischen Teil des Bistums Konstanz. Wenig ist bisher über seine Familie bekannt. Seine Ehefrau Maria Ursula Hofner, geborene Hueber, stammt aus Imst in Tirol. Sie stirbt 1771. Hofner ist angesehener Bürger in Konstanz. Offenbar zieht er sich schon vor 1770 als Kunstschlosser zurück, denn 1771 ist er «Unterbaumeister» der Stadt Konstanz, was der Titel des städtischen Bauaufsehers ist.[5] 1774–1786 ist er auch Mitglied des kleinen Rates.[6] Er ist in seinen letzten Jahren bettlägerig und stirbt hochbetagt am 11. März 1790.
Sein Familienwappen, wie es auch seine Schwester als Äbtissin von Münsterlingen führt, ist ein steigender Löwe über drei Kugeln.
Die Werktätigkeit von Johann Jakob Hofner
Ungesicherte Zuschreibung: Z Archivalisch gesichertes Werk: S Erhaltenes Werk: ☆☆☆☆
| 1733 | Stiftskirche St. Verena in Zurzach, Chorgitter ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| 1734/36 | Klosterkirche St. Remigius in Münsterlingen, Chorgitter. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| 1737/41 | Klosterkirche St. Ulrich und Afra in Kreuzlingen, Chorgitter. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| 1738 | Klosterkirche St. Georg in Villingen, Chorgitter. | ||||||||||||
| S | Die Benediktiner von St. Georgen im Schwarzwald lassen sich nach der württembergischen Reformation im vorderösterreichischen Villingen nieder. Die Benediktinerkirche wird ab 1688 von Michael Thumb gebaut. Erst Abt Hieronymus Schuh (reg. 1733–1757) lässt 1738 durch Johann Jakob Hofner ein Chorgitter für 2378 Gulden erstellen. 1806 wird die gesamte Ausstattung der Kirche für die Raumnutzung als Salzlager zerstört. |
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| 1738 | Klosterkirche des Kapuzinerklosters in Stühlingen, Kapellengitter ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| ~ 1740 | Münster U. L. F. Konstanz, Gitter vor Nepomukkapelle. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
| Z | «Man weiss zwar nicht urkundlich, von wem dieses besonders schöne Gitter stammt und
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| 1743/45 | Klosterkirche und Iddakapelle in Fischingen, Chor- und Kapellengitter. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| ~ 1743 | Münster U. L. F. Reichenau-Mittelzell, Chorgitter. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| ~ 1744 | Insel Mainau, Deutschordenskommende, Balkongeländer und Gartentor | ||||||||||||
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| 1745/46 | Klosterkirche St. Martin in Muri, Chorabschluss und Kommuniongitter. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| 1746/47 | Stiftskirche St. Margarethen in Waldkirch, Kommunionbankgitter. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| 1747 | Johanniterkomturei Tobel, Gitterwerke. | ||||||||||||
| S | In die Neubauten der thurgauischen Komturei Tobel, die Johann Caspar Bagnato für den Komtur Franz Anton von Schönau baut, kann Johann Jakob Hofner gemäss Zahlungsvermerken auch Gitter liefern. Die Komturei fällt mit der deutschen Säkularisation an den Kanton Thurgau, der in Tobel eine Strafanstalt einrichtet. Spätestens mit den Umbauten im 19. Jahrhundert verschwinden die an Hofner zugeschriebenen Gitter bis auf kleine Reste. |
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| 1750/51 | Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hilzingen, Gitter Empore und Treppe. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| 1753 | Nikolauskapelle im Münster U. L. F. zu Konstanz, Abschlussgitter. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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| 1754 | Münster St. Nikolaus in Überlingen, Chorgitter ☆☆☆☆ | ||||||||||||
| Z | Das Chorgitter im Münster von Überlingen wird 1754 von der Handelsfamilie Vanotti gestiftet. (1752/53 wird der noch bestehende Lettner abgebrochen). Der Name des ausführenden Schlossermeisters ist nicht bekannt. Ilse Hamburger (1926) beschreibt das Werk als hofnersche Werkstattarbeit. |
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| 1762 | Klosterkirche St. Ulrich und Afra in Kreuzlingen, Gitter vor Kreuzkapelle. ☆☆☆☆ | ||||||||||||
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Pius Bieri 2025
Weitere Zuschreibungen
(Zuschreibungen von Andreas Wieser 2025)
| 1752/53 | Stiftskirche St. Fridolin in Säckingen, Eingangs- und Chorseitengitter☆☆☆☆ | ||||||
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| 1752/53 | Stadtpfarrkirche Tiengen, Aufsatz-Gitter im Emporenbereich ☆☆☆☆ | ||||||
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| 1756 | Haus zum Ritter in Freiburg, Balkongeländer ☆☆☆☆ | ||||||
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| Literatur: |
| Hamburger, Ilse: Schmiedeiserne Chor- und Kapellenabschlüsse in Oberschwaben und der Schweiz. Dissertation Freiburg im Breisgau 1926. |
| Knoepfli, Albert: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Band I, Bezirk Frauenfeld. Basel 1950. |
| Knoepfli, Albert: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Band II, Bezirk Münchwilen. Basel 1955. |
| Carl, Lea: Gitter («Die Architektur der Schweiz, Band 2). Zürich 1964. |
| Verein St. Iddazell (Hrsg.) Barockes Fischingen. Ausstellungskatalog 1991. |
| Grünenfelder, Josef: Barocke Chorgitter in der Schweiz und ihre Farbfassungen, in: Farbige Eisengitter der Barockzeit, herausgegeben vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege 2002. |
| Erni, Peter und Raimann, Alfons: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Band VII, Bezirk Kreuzlingen I, die Stadt Kreuzlingen. Bern 2009. |
| Abegg, Regine und Erni Peter: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Band IX, Zwischen Bodensee und Bürglen. Bern 2018. |
| Wieser, Andreas: Zur geistlichen Wend. Die Barockkirche St. Peter und Paul Hilzingen. Hilzingen 2023. |
Anmerkungen
[1] Lea Carl (1964) vernutet die Lebensdaten noch mit «um 1700 bis um 1770».
[2] Im Beitrag von Andreas Wieser zu Johann Jakob Hofner in «Zur geistlichen Wend» 2023 geht der Verfasser von einem Geburtsjahr 1709 aus. Ein früheres Geburtsdatum ist auch angesichts seines hohen Alters von 80/81 Jahren wenig wahrscheinlich.
[3] Ilse Hamburger, die 1926 erstmals die umfassende Tätigkeit Hofners würdigt, beschreibt Einflüsse von Rheinau bei den Gittern in Münsterlingen (1734/36) und Kreuzlingen (1737/41). Dies, obwohl der Autorin der Meistername dieser beiden frühen Hauptwerke nicht bekannt ist.
[4] Johann Jakob Hofner (†1733) wird 1680/83 als Schlosser beim Gewölbebau des Konstanzer Münsters erwähnt.
[5] Quelle: Häuserbuch der Stadt Konstanz 1906. Hofner wird im Zusammenhang einer Lohnaufbesserung als Unterbaumeister erwähnt, «da er bei seinem vorigen Schlossergewerbe einen grösseren Gewinn bezogen habe».
[6] Quelle: BLB_Schriften_Bodensee_1898.pdf.
[7] Die Schwester tritt 1736 ein und leistet 1737 unter dem Klosternamen Maria Anna Gertrudis Profess. 1750–1775 ist sie Äbtissin.
[8] Zum Begriff der architektonischen Purifizierung siehe https://www.sueddeutscher-barock.ch/ga-menuseiten/m71_Glossar.html#BuchstabeP.
[9] Das Gitter der Nikolauskapelle wird von Heribert Rainers (1955) als «für Konstanz das erste erhaltene Beispiel eines Aufbaus mit perspektivischer Wirkung» beschrieben, was sicher mit seiner frühen Datierung des Werkes «um die Wende des 17. Jh.» zusammenhängt. Auch der Vergleich mit dem gleich danebenstehenden Gitter der Nepomukkapelle im vierten Joch (um 1740) lässt es eher älter erscheinen. Andreas Wieser (2023) vermutet das geringe Budget des Auftraggebers als Grund der einfacheren Ausführung, die Verwendung von Rocaillen im Gitter und die Rankenformen des Abschlusses lassen aber nicht auf eine Ausführung oder Überarbeitung (?) vor 1745 denken.
[10] Die Nachricht (1850) der Beteiligung Hofners an der Beschaffung ist nicht quellenbelegt. Eine zweite, ebenfalls nicht quellenbelegte Nachricht vom 1757 spricht von einem Ankauf der Figuren durch Abt Dannecker (reg. 1725–1760) in Innsbruck.
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Werke von Franz Anton Erler |
| (D): Deckenbilder | (T): Tafelgemälde | (A): Altarblatt |
| Werke von Franz Anton Erler im Klosterneubau des Abtes Rupert II. Ness von 1727–1740: | |||||||||||||||||||||||
| Jahr | Lage im Klosterneubau | Werk | |||||||||||||||||||||
| 1727 |
Winterabtei und Gastzimmer 2. Obergeschoss. |
[D] Vier Galerieräume in Winterabtei (Quertrakt) und Vogelzimmer im Eckrisalit NW. | |||||||||||||||||||||
| 1728 | Nordtreppenhaus bei Benediktuskapelle. | [D] Kuppel (Maria Immaculata und der Triumph des Kreuzes, in Scheinarchitektur, mit Allegorien). Weitere Text- und Bildinformationen siehe: https://erdteilallegorien.univie.ac.at/erdteilallegorien/ |
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| 1729 | Winterabtei 2. OG | [D] Galerieraum 231 bei Vorplatz Abtskapelle , (T) 14 Kreuzwegstationen in Vorplatz und Abtskapelle. |
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| 1730 | Abtskapelle 2. OG. | [A] Ovalblatt als Antependium in Abtskapelle (Christus im Grab). | |||||||||||||||||||||
| 1731 | Grosses Konventreppenhaus Ost. | [T] 2 grosse Bilder (Bekehrung des Paulus und Sturz des Zauberers Simon) sowie 14 kleinere Bilder (Martyrien der hl. Felicitas und ihrer Söhne). | |||||||||||||||||||||
| 1732– 1733 |
Refektorium Erdgeschoss Ost. | [T] Zwei grosse Gastmahlbilder an den Schmalseiten (Ost: Ostermahl der Juden und West: Ostermahl der Christen), beide verschollen. Sechs Gastmahl-Darstellungen zwischen den Fenstern an den Seiten. |
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| 1735– 1739 |
Kreuzgänge und die beiden Osthöfe. | [D] 76 Gewölbebilder (Emblematika) in Bezug auf die Tafelbilder an der Wand. [T] Mehrere Tafelbilder. | |||||||||||||||||||||
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| Werke von Franz Anton Erler im Auftrag des Abtes Rupert II. Ness in der Klosterherrschaft: | |||||||||||||||||||||||
| Jahr | Ort, Bauwerk | Werk | |||||||||||||||||||||
| 1734 | Wald bei Ottobeuren, St. Marx–Kapelle. |
[A] Altarausstattung durch Erler. Abbruch der Kapelle 1806. | |||||||||||||||||||||
| 1734– 1735 |
Ungerhausen bei Memmingen, Pfarrkirche St. Johann Baptist. |
[D] Deckenbilder. Chor: Christus unter den Schriftgelehrten (in Scheinarchitektur) und Verkündigung Mariä. Langhaus: Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons. Zuschreibung: Seitenaltarblätter und Oberblatt Hochaltar. | |||||||||||||||||||||
| 1737– 1738 |
Eldern bei Ottobeuren, Wallfahrtskirche. | [A] Altarblätter des neuen Choraltars. Versetzung 1780 nach St. Johann in Feldkirch. 1806 Umbau zum Salzmagazin mit Entfernung der Altäre. | |||||||||||||||||||||
| 1738 | Attenhausen bei Sontheim, Pfarrhof. | [D] Deckenbild (Traum Jakobs) und Wandbilder mit Allegorien im Obergeschoss. Nur Reste erhalten. | |||||||||||||||||||||
| Werke von Franz Anton Erler ausserhalb der Klosterherrschaft Ottobeuren: | |||||||||
| Jahr | Ort, Bauwerk | Werk | Bauherr, Stuckateur | ||||||
| 1730– 1731 (um) |
Irsee bei Kaufbeuern. Benediktiner-Reichsabtei. Konventflügel. |
[D] Treppenhaus. Deckenbild (Triumph des hl. Benedikt). Unter Treppenläufen Ovalbilder (Sturz Luzifers, Himmelsleiter des hl. Benedikt), Deckenbilder in weiteren Räumen (Antoniuszimmer). Zuschreibungen. Zeitrahmen der Ausführung 1729–1735. | BH: Reichsabtei Irsee. Abt OSB Willibald Grindl. ST: Franz Schmuzer |
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| 1733 | Osterzell im Ostallgäu. Pfarrkirche St. Stephan und Oswald. | Fassung des Hochaltars (ersetzt 1829) und [D] Deckenbild Chor (Steinigung des hl. Stephan). Zuschreibung. | BH: Stift Rottenbuch, Propst Patritius Oswald. |
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| 1733 | Osterzell im Ostallgäu. «Schloss» (Pfarrhof). |
[D] Deckenbild im Treppenhaus (hl. Augustinus und Triumph des katholischen Glaubens). | BH: Stift Rottenbuch, Propst Patritius Oswald. | ||||||
| 1736 | Schloss Wolfegg im Westallgäu. Stiftskirche St. Katharina. |
[D] Alle Deckenbilder der Stiftskirche. (Mittelbild: Zweikampf im Trentino. Kuppel und Chorbilder: Szenen aus der Katharina-Vita. Zehn Zwickelbilder und sechs Bildfolgen in Camaïeu-Technik). Vermutlich Mitarbeit Benedikt Gambs. Mehr zu den Deckenbildern in Wolfegg in: https://www.sueddeutscher-barock.ch/ |
BH: Graf Ferdinand Ludwig, Waldburg-Wolfegg-Wolfegg und Maria Anna Amalia Renata von Schellenberg. ST: Johannes Schütz. |
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| 1737 | Kisslegg im Westallgäu. Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich. |
[D] Alle Deckenbilder der Pfarrkirche (Mittelbild: Triumph der Kirche über die Häresie. Vierung: Abendmahlszene in Scheinkuppel. Deckenbilder in Chor und Querarmen. 12 Darstellungen der Josefs- und Marienvita in den Seitenschiffen. Mitarbeit Benedikt Gambs. [A] Im Unterakkord von Judas Thaddäus Sichelbein malt Erler auch das Hochaltarblatt und einige Blätter der Kapellenaltäre. Mehr zu den Gewölbebildern in Kisslegg in : www.sueddeutscher-barock.ch/ |
BH: Gräfin Maria Anna Amalia Renata von Waldburg-Wolfegg-Wolfegg, Freiin von Schellenberg. ST: Johannes Schütz. |
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Die Werkstatt des Johann Jakob Hofner dominiert in der Mitte des 18. Jahrhunderts während rund 30 Jahren die Konstanzer Produktion von geschmiedeten Gittern in Sakralräumen. Im Thurgau und Aargau wird er mit den Chorgittern in Münsterlingen, Kreuzlingen, Fischingen und Muri zum bedeutendsten Kunstschlosser der Régence und des Rokoko. Sein Oeuvre ist durch illusorische Perspektiven, halbierte Seitenanschichten, garbenförmig versprühende Motive und phantasievolle Einbindung der Heraldik charakterisiert. Einige seiner Kunstwerke sind erst in neuerer Zeit bekannt geworden. .

| Geburtsdatum | Geburtsort | |
| um 1710 | Konstanz | |
| Land 18. Jahrhundert | ||
| Vorderösterreich | ||
| Sterbedatum | Sterbeort | |
| 11. März 1790 | Konstanz | |
| Land 18. Jahrhundert | ||
| Vorderösterreich |
| Land (heute) |
| Baden-Württemberg D |
| Bistum 18. Jahrhundert |
| Konstanz |
| Land (heute) |
| Baden-Württemberg D |
| Bistum 18. Jahrhundert |
| Konstanz |