Benedikt Gambs (um 1703–1751)

Ein Maler aus dem Allgäu in vorderösterreichischen Landen

Gestratz
Benedikt Gambs stammt aus dem Allgäu. Der bayerische Historiker Andreas Felix von Oefele [1] nennt als Geburtsort Gestratz und bezeichnet den Vater als Gastwirt. Das Dorf in der damals vorderösterreichischen Herrschaft Bregenz-Hohenegg liegt zwei knappe Wegstunden südlich von Isny. Die Benediktinerabtei Mehrerau besitzt das Kirchenpatronat. Die vorderösterreichische Herrschaft Bregenz-Hohenegg wird 1806 von Bayern annektiert. Seither ist Gestratz bayerisch.[2]

Familie
Das Geburtsjahr von Benedikt Gambs ist nicht bekannt. Er stirbt am 15. November 1751 im Schloss Ebnet bei Freiburg. Im Pfarrbuch von St. Hilarius in Ebnet ist sein Tod mit 48 Jahren vermerkt, er müsste demnach 1703 geboren sein. Altersangaben bei Zugezogenen stützen sich immer auf mündlichen Angaben. Weil die Taufmatrikel der Pfarrei Gestratz eine Lücke von 1690–1707 aufweisen, kann das Jahr 1703 nicht überprüft werden. 1717 wird aber Benedikt Gambs in der Liste der Firmungen aufgezeichnet, die Angaben im Pfarrbuch von Ebnet dürften daher korrekt sein.
Benedikt Gambs ist erstgeborener Sohn von Joseph Gambs[3] und dessen Ehefrau Agatha Gross. Der mit 24 Jahren noch junge Vater wird in der Oefeliana als Gastwirt, in den Kirchenbüchern aber als «pistor», also als Bäcker oder Müller beschrieben. Ist er vielleicht Gastwirt und Bäcker? Er ist seit einigen Jahren in Altenburg bei Gestratz wohnhaft, einem noch heute nur aus wenigen Gehöften bestehenden Weiler. Hier wächst Benedikt auf. Im folgen weitere Geschwister. Ins Taufregister von Gestratz werden nach 1707 noch zwei Brüder und vier Schwestern eingetragen. 1707 zieht auch Onkel Benedikt[4] kurz nach seiner Heirat aus Amtzell nach Gestratz. Bei dessen elf in Gestratz bis 1727 getauften Kindern ist Agatha Gross, die Mutter von Benedikt, mehrfache Taufpatin.

Ausbildung
Ausgehend vom nun erhärteten Geburtsdatum 1703 beginnt Benedikt Gambs eine Lehre frühestens um 1716/17.
Andreas Felix von Oefele, der die Kemptener Malerfamilie Hermann aus direkten Kontakten kennen könnte, erwähnt Gambs als Schüler von Hermann «Senior» in Kempten («hörmann; Senioris discipulus»). Seither wird der Hofmaler Franz Benedikt Hermann (1664–1735) als Lehrer genannt. Dieser tritt aber schon 1720 in den Hintergrund. Die grossen Aufträge in Füssen gehen jetzt an den aus Italien zurückgekehrten Sohn Franz Georg Hermann.[5] Eine Lehre von Benedikt Gambs beim reinen Staffelei- und Altarblattmaler Franz Benedikt Hermann in Kempten ist zeitlich möglich. Die Nennung Oefeles als «Schüler» muss aber nicht «Lehrling» bedeuten. Lehrmeister könnte auch ein Maler der näheren Region sind, vielleicht sogar sein Onkel Benedikt, der von Hugo Schnell (1976) als Maler beschrieben wird. Lehrer wäre in diesem Fall Franz Georg Hermann. Mit diesem könnte Gambs schon in der Benediktinerabtei Füssen gearbeitet haben. Eine Mitarbeit in den Prunkräumen der Residenz Kempten 1732–1734 ist anzunehmen.
Nach diesen Spekulationen aufgrund der Angaben Oefeles wird Benedikt Gambs 1737 erstmals als Mitarbeiter bei Franz Anton Erler[6] in der Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich in Kisslegg aktenkundig.[7] Erler arbeitet bis 1735 noch in der Reichsabtei Ottobeuren, kann dann aber 1736 die Deckenmalereien der Stiftskirche St. Katharina in Wolfegg ausführen.[8] Wahrscheinlich ist Gambs schon hier Geselle des in Ottobeuren wohnhaften Erler. Dieser ist Schüler des bis 1728 in Ottobeuren arbeitenden Venezianers Jacopo Amigoni.[9]

Freiburg im Breisgau
Noch bis 1739 ist Gambs in Kisslegg nachweisbar. Aber schon 1740 ist er an einer Arbeit in Freiburg im Breisgau anzutreffen. Er signiert in diesem Jahr ein grosses Deckengemälde im Obergeschossraum eines Hauses am Südwesteck des Münsterplatzes.[10] Weder von diesem noch von den nachfolgenden Altarblatt-Aufträgen in Wasenweiler und Hochdorf sind die Auftraggeber bekannt.


  Domherrenhaus
          Im Haus Münsterplatz 36 in Freiburg, heute Domherrenhaus genannt, ist im ersten Obergeschoss das von Gambs 1740 signierte Deckengemälde erhalten. In einer phantasievollen Stucco-Finto-Umgebung aus Rocaillekartuschen, die Jahreszeiten symbolisierend, ist in der zum Himmel geöffneten Mitte die Himmelfahrt Mariens dargestellt. Foto: Andreas Wieser 2024.
 
       




Das Vorbild des obigen Deckengemäldes ist ein Kuppelfresko von Johann Georg Bergmüller von 1721 im Augsburger Dom. Den nebenstehenden Stich muss Gambs gekannt haben. Mehr zu diesem Deckenbild siehe im Werkverzeichnis.
Quelle: bildindex.de.
  Bergmueller

Erst mit dem Auftrag zweier Porträts des österreichischen Kaiserpaars für das Gesellschaftshaus «Zum Ritter» kann ein Name verbunden werden, der dann für viele Aufträge an Gambs eine Rolle spielt. Der kaiserliche Geheimrat Ferdinand Sebastian Freiherr von Sickingen-Hohenburg[11] ist nicht nur
Vertreter des österreichischen Kaiserhauses in Freiburg, sondern auch Präsident der breisgauischen Ritterschaft mit Sitz im Haus «Zum Ritter», wohin Gambs die beiden Gemälde 1741 liefert.
   
      

Die beiden Porträts des österreichischen Kaiserpaars Franz Stephan von Lothringen und Maria Theresia von Habsburg im Gesellschaftshaus «zum Ritter» sind die ersten sicher an Benedikt Gambs zuweisbaren Staffelei-Werke.
Foto: Andreas Wieser, Hilzingen.

Riegel   Freiburg wird 1744 wieder einmal von den Franzosen, nun unter Louis XV, belagert und stark bombardiert.[12] Dies ist der Grund, warum der erste wirklich grosse Auftrag erst 1745 folgt. Die heute zerstörten Deckenbilder der Kirche Riegel am Kaiserstuhl darf Gambs dem Freiherr von Sickingen-Hohenburg verdanken. In Riegel arbeitet er zum ersten Mal mit dem Stuckateur Johann Georg Gigl[13] zusammen. Für die drei Jahre bis zu diesem Auftrag besteht für Gambs im Breisgau eine Nachweislücke. Kehrt er der Stadt in den Kriegsjahren 1743 und 1744 den Rücken und zieht sich in den Allgäu zurück?[14]
 
Die Deckenbilder von Riegel vor ihrer Zerstörung in  Hermann Ginter: Südwestdeutsche Kirchenmalerei des Barock 1930.  

Hilzingen
1748 bis 1750 ist Gambs in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hilzingen anzutreffen. Hier baut der Vorarlberger Baumeister Peter Thumb seit 1747 eine neue Kirche im Auftrag der Abtei Petershausen bei Konstanz. Gleichzeitig ist er noch an der Vollendung der Wallfahrtskirche Birnau tätig. Für Petershausen erstellt Thumb aber kurz vorher in Mengen bei Saulgau ein Klostergeviert mit einer Saalkirche. Stuckateur ist dort, wie anschliessend in Hilzingen, Johann Georg Gigl. Die Berufung von Benedikt Gambs könnte aufgrund von Empfehlungen Gigls erfolgt sein. In Hilzingen fertigt Gambs 1748 und 1749 drei grosse Mittelbilder und 24 Kartuschen- und Zwickelbilder. 1750 folgt das Hochaltarblatt. Hilzingen bleibt sein umfangreichster Auftrag.

  Hilzingen
Die Deckengemälde der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Hilzingen malt Benedikt Gambs 1749. Im Langhaus sind die drei grossen Hauptbilder (Ildephons von Toledo, Glorie des Klosters Petershausen, Glorie des Klosters Stein am Rhein) von je vier Zwickelbildern begleitet. Mehr Bilder siehe im Werkverzeichnis. Foto: Bieri 2025.

 

Ebnet
Ferdinand Sebastian Freiherr von Sickingen-Hohenburg beginnt 1748 mit dem Neubau des Schlosses Ebnet bei Freiburg. 1750 kann Gambs für seinen Freiburger Mäzen die Deckenbilder des Gartensaals und zweier Eckkabinette im Erdgeschoss, sowie des Salons und Seitenkabinetts im Obergeschoss malen. Die Allegorie auf den Frühling im Gartensaal signiert er «B Gams fecit 1750». Das Deckengemälde im Treppenhaus wird nach seinem frühen Tod sein Freiburger Nachfolger Johann Pfunner[15] malen.

  Ebnet
1750 ist Gambs im Schloss Ebnet tätig. Im südlichen Eckkabinett malt er in eine Rahmung von zartem Rokokostuck das Thema «Herkules führt die Seele vom Laster weg, Jupiter entgegen». So nennt Jacopo Amigoni das Deckenbild im westlichen Vorplatz der Bibliothek von Ottobeuren (1719), das Gambs als Vorbild dient. Amigoni ist auch Vorbild von Franz Anton Erler, des in Ottobeuren wohnhaften Meisters von Gambs. Foto: Andreas Wieser, Hilzingen 2022.

Appenweier
1750 ist Gambs auch in der Markgrafschaft Baden-Baden tätig. Die Berufung nach Appenweier bei Offenburg ist deshalb ungewöhnlich, weil er damit zum ersten Mal ausserhalb seines Heimatbistums Konstanz arbeitet und der Hof in Rastatt, vertreten durch den Vogt Simon Bader, den Auftrag erteilt. Die Pfarrkirche St. Michael in Appenweier liegt im Hochstift Strassburg. Sie ist ein Neubau des Rastatter Hofarchitekten Krohmer. Als Stuckateur wirkt Johannes Schütz,[16] der in Kisslegg und wahrscheinlich schon in Wolfegg 1735 oder 1736 mit Gambs zusammengearbeitet hat. Er könnte ihn für Appenweier empfohlen haben. Hier malt Gambs in 93 Tagen im Chor das Mittelbild mit zwei Nebenbilder sowie das Mittelbild im Langhaus mit sechs Zwickel-Kartuschen und sechs Stichkappen-Emblemen. Er signiert das Langhausbild wie den Saal in Ebnet mit «B Gams fecit 1750».[17]
 
  Im Hauptbild der Kirche Appenweier malt Gambs
eine meisterlich konzipierte, bewegte
Himmelfahrt Mariens. Foto: Bieri 2025.

St. Peter im Schwarzwald
Ende April 1750 reist Gambs kurz von Ebnet nach St. Peter im Schwarzwald, wo er von Abt Philipp Jakob Steyrer vielleicht das Konzept für die Deckenbilder des von Peter Thumb gebauten Bibliotheksaals erhält. Der Akkord folgt erst im März 1751. Stuckateur ist wieder Johann Georg Gigl. Gemeinsam gestalten sie den «schönsten Rokokoraum im Breisgau». Gambs malt hier von Mitte Juni bis Ende Oktober 1751 während 132 Tagen[18] das grosse Mittelbild und sechs Zwickel-Kartuschen.

Ebnet 1751
Benedikt Gambs ist nun auch im Schloss Ebnet wohnhaft. Am 27. April, kurz vor seiner Wegreise nach St. Peter, heiratet er in Ebnet die Kammerjungfer Maria Veronika König. Bereits im Herbst stellt Abt Philipp Jakob Steyrer eine grosse Schwäche des Malers fest, «dennoch hat er – gelobt sei Gott – alle Bilder im Gewölbe unserer Bibliothek beendet, und zwar in einer solchen Kunstfertigkeit und Feinheit, die alle verdientermassen bewundern». Gams leidet an Schwindsucht, die am 15. November 1751 zu seinem Tod führt. Am 13. März wird im Freiburger Münster seine Tochter Carolina Catharina Caecilia getauft.  


Die Arbeitsweise von Benedikt Gambs

Barockes Pasticcio
Benedikt Gambs beherrscht das barocke «pasticcio». Der Begriff umschreibt die Kunst, Ausschnitte von Werken Dritter aufzunehmen und zu einem neuen Werk zu kombinieren.[19] Die Meisterschaft eines Johann Jakob Zeiler in dieser spätbarocken Malerusanz geht ihm zwar ab, er fügt die übernommenen Szenen manchmal ungelenk, meist aber gut komponiert zusammen, und kann immer die Wünsche der Auftraggeber erfüllen. Er lernt die damals massgebenden italienischen Vorbilder durch seine Lehrer und Meister, durch Stiche, aber auch durch das Studium der an seinen Arbeitswegen- oder Orten gelegenen Arbeiten von Malern wie Johann Baptist Zimmermann, Jacopo Amigoni oder Franz Joseph Spiegler kennen. Es gibt von ihm kaum ein Gemälde, in dem er nicht Ausschnitte aus Stichen italienischer und aus ihm bekannten Werken deutscher Meister übernimmt und abgewandelt neu in eine Gesamtkomposition bringt. Er malt die Szenen dann meist weniger dramatisch und verleiht den Dargestellten Volkstümlichkeit. Beim letzten Werk in der Bibliothek St. Peter lassen strenge und detaillierte thematische Vorgaben das «pasticcio» nur bedingt zu. Er bewältigt die Aufgabe hier mit einer Komposition, in der er unter Verzicht auf Scheinarchitektur das terrestrische Gedränge der Vertreter des Alten und Neuen Bundes an den unteren Bildrand verlegt. Das Bild ist aber im Gegensatz zu den Fresken der Vorbilder Amigoni oder Zimmermann nur einansichtig angelegt. Völlig anders als bei den ersten derartigen Fresken in Schleissheim oder Steinhausen ist bei Gambs selbst der Himmel nicht mehr hell und licht, sondern rauchig dunkel.

Die Technik des Malens «al secco»
Dass seine Bilder in den Gewölben nicht derart licht und frisch wirken, wie die seiner überragenden Zeitgenossen Gottfried Bernhard Göz, Johann Evangelist Holzer oder Johann Baptist Zimmermann, liegt auch an seiner Maltechnik. Er malt nicht wie diese «al fresco» in den nassen Putz.[20] Die Technik des Malens in fetter Öltempera auf rotem Bolus praktiziert bereits sein vermutlicher Lehrer Franz Georg Hermann[21] und auch sein späterer Meister Franz Anton Erler. Schon Amigoni soll in Ottobeuren gelegentlich damit experimentiert haben. Die dunkle Brauntonigkeit der Deckenbilder Gambs ist zwar von ihm bewusst gewählt, die Öl-Tempera-Technik verstärkt aber diesen Effekt mit zunehmendem Alter, während die Farbigkeit bei einem Freskos erhalten bleibt.

Bescheidene Forderungen
Benedikt Gambs misst sich selbst nicht mit den von Reichsäbten und Fürsten bevorzugten und bekannten Freskanten. Diese arbeiten auch nie in Vorderösterreich. Er kennt seine Grenzen als Maler. In der Regel werden die Maler des Barock, im Vergleich zu den Stuckateuren oder Planern, eher überbezahlt. Obwohl Gambs nicht in der Geschwindigkeit eines Freskanten malt,[22] sind seine Honorarforderungen als Maler eher bescheiden. Dies anerkennt sogar der Abt von St. Peter, wenn er schreibt, dass Gambs für die Arbeit in der Bibliothek und den beiden Altarblätter für St. Ulrich nur 250 Gulden Honorar erhalten habe. «In der Tat ist dies ein kleiner Preis, wenn man die Arbeit und die Kunst in Relation setzt. Er hat aber keinen grösseren Lohn verlangt». Weil Gambs auch für die grosse Arbeit in Giebel 400 Gulden vereinbart, darf man in diesen niederen Honorarforderungen einen weiteren Grund für seine Beliebtheit bei den Auftraggebern sehen. Bekanntere Maler verlangen das Mehrfache.

Pius Bieri 2025

Literatur

Ginter, Hermann: Südwestdeutsche Kirchenmalerei des Barock. Die Konstanzer und Freiburger Meister des 18. Jahrhunderts. Augsburg 1930.
Schnell, Hugo: Die Künstlerfamilie Gambs stammt aus Vorarlberg, in: «Montfort» 1976/2.
Schaller, Ludwig: Der Kirchenmaler Benedikt Gambs ein Westallgäuer? In: Westallgäuer Heimatblätter 1972-021-01.
May-Schillok, Bettina: Benedikt Gambs, ein Allgäuer Maler im Breisgau, in: Freiburger Diözesan-Archiv, Bd. 108 (1988), S. 341–396.
Dobras, Werner: Benedikt Gambs, ein Maler aus Gestratz, in: Westallgäuer Heimatblätter
1991-004-1991.
Wieser, Andreas: Zur geistlichen Wend. Die Barockkirche St. Peter und Paul Hilzingen. Hilzingen 2003.



Anmerkungen:

[1] Andreas Felix von Oefele (1706–1780) ist bayerischer Historiker. Sein Hauptwerk lagert als «Oefeliana» in der Bayerischen Staatsbibliothek. Er ist der früheste Historiker, der sich in seiner Notizensammlung zu einer «bayerischen» Künstler-Biografie (5, Band V) im Zusammenhang mit dem Maler Franz Georg Hermann auch mit Benedikt Gambs befasst. Die in lateinischer Sprache abgefassten Biografie–Notizen (sie sind leider online nicht zugänglich) sind in direkten Kontakt mit vielen um 1750 lebenden Künstlern entstanden.

[2] 1806 erhält das neue Königreich Bayern von Napoleons Gnaden im Diktatfrieden von Pressburg das Tirol und das Vorarlberg (Oberamt Bregenz) mit der Herrschaft Bregenz-Hohenegg. 1814 muss das Königreich die erhaltenen Länder mit Ausnahme des nach 1806 geschaffenen Landgerichtes Weiler an Österreich zurückgeben. Damit schafft sich Bayern einen Zugang von der 1803 «erworbenen» Herrschaft Kempten zum ebenfalls seit 1803 bayerischen Lindauer Herrschaftsgebiet und damit auch Zugang zum Bodensee. Aus den bayerischen Gerichten Weiler und Lindau entsteht im 19. Jahrhundert der Landkreis Lindau. Dies mag mit der Grund sein, warum heute (z. B. Wikipedia) mit der Nennung «Gestratz bei Lindau» Verwirrung gestiftet wird. Allerdings schreibt offenbar Oefele schon im 18. Jahrhundert Gestratz als Ort («pago») bei Lindau.

[3] Joseph Gambs (1679–1743) wird in Amtzell bei Wangen im Allgäu geboren. Er ist Sohn von Jakob Gambs, der nach dem Dreissigjährigen Krieg von Schleins in Vorarlberg nach Amtzell zieht. Während Joseph sich um 1700 in Gestratz niederlässt, bleiben die Brüder in Amtzell, so auch der 1681 geborene Benedikt Gambs. Weil auch dieser Benedikt d. Ä. nach seiner Hochzeit 1707 zu seinem Bruder nach Gestratz zieht und dort 1708–1727 elf Kinder aus seiner Ehe mit Katharina Steinhauser getauft werden, wird er in der älteren Literatur mit dem Vater Joseph verwechselt. Siehe dazu die nächste Anmerkung.

[4] Bisher ist dieser Benedikt Gambs d. Ä. nicht als der Onkel von Benedikt, sondern als sein Vater betrachtet worden, obwohl die Hochzeit erst 1707 in Amtzell dokumentiert ist. Benedikt Gambs wäre damit 1703 in Amtzell in einer ersten, undokumentierten Ehe geboren. Der Umstand, dass seit Oefele die Herkunft aus Gestratz unbestritten ist, hat erstmals Andreas Wieser (Hilzingen) zu denken gegeben. Nun hat er mit dem Fund des Firmungseintrags in Gestratz der Annahme «Vater Benedikt Gambs» endgültig den Todesstoss versetzt.

[5] Franz Georg Hermann (1692–1768) aus Kempten. Zu ihm siehe die Biografie in www. sueddeutscher-barock.ch.
Zu den Prunkräumen der Residenz Kempten siehe den Beitrag in www. sueddeutscher-barock.ch.

[6] Franz Anton Erler (1696–1745) aus Eglofs bei Isny im Allgäu, wohnt seit 1721 in Ottobeuren. Ein Italienaufenthalt 1716/17 oder 1725 wird vermutet. In Ottobeuren ist er 1727–1735 einer der meistbeschäftigten Maler am Klosterneubau und ist auch in der Klosterherrschaft tätig ist (Eldern, Osterzell). Hier arbeitet bis 1728 Jacopo Amigoni, der dem jungen Erler offensichtlich Vorbild ist.
Lehrmeister Ehrlers ist der Fassmaler Joseph Spiegler aus Waldsee, mit dem er 1718 im Schloss Wolfegg arbeitet. Die Lehr- oder Gesellentätigkeit bei Franz Joseph Spiegler ist eine immer wieder zitierte Verwechslung. Die Hauptwerke nach der Ottobeurer Zeit sind die Stiftskirche St. Katharina in Wolfegg 1735/36 und die Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich in Kisslegg 1737.
Zu ihm siehe die Biografie in www. sueddeutscher-barock.ch.

[7] Zu St. Gallus und Ulrich in Kisslegg siehe den Beitrag in www. sueddeutscher-barock.ch.

[8] Zu St. Katharina in Wolfegg siehe den Beitrag in www. sueddeutscher-barock.ch. Dort auch weitere Anmerkungen zur Arbeit Erlers in Wolfegg.

[9] Jacopo Amigoni (1682–1752) aus Neapel. Seine Arbeiten im Neuen Schloss Schleissheim und in Ottobeuren stehen am Beginn der süddeutschen Deckenmalerei des Rokoko. Zu ihm siehe
https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Meister/a-g/Amigoni.html.

[10] Das zweigeschossige Gebäude in der Südwestecke des Münsterplatzes wird 1740 erstellt und übersteht auch die Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges. Heute trägt das Haus die Adresse Münsterplatz 36. Es wird  als Domherrenhof bezeichnet. Weil sich seit dem Wegzug der Domherren des Basler Hofes  1678 nach Arlesheim im 18. Jahrhundert keine Domherren in Freiburg aufhalten, muss die heutige Bezeichnung neueren Datums sein. Das Gebäude wird um 1800 als hinterer Pfarrhof bezeichnet. Sein Besitzer und Bauherr um 1740 ist unbekannt. Erstaunlicherweise sind weder das Haus noch die Bilder von Benedikt Gambs im Dehio Handbuch 2024 unter den Kunstdenkmälern Freiburgs aufgeführt. .

[11] Ferdinand Sebastian Freiherr von Sickingen-Hohenburg (1715–1772) wird in Ebnet geboren. 1737 ist er Mitglied der vorderösterreichischen Regierung und 1739 auch Präsident der breisgauischen Ritterschaft. Er ist 1748 Bauherr des Schlosses Ebnet, in Freiburg 1756 des Hauses «Zum Ritter» (beide durch Johann Jacob Fechter) und 1769 des Palais Sickingen (durch Pierre Michel d’Ixnard). Ausserdem ist er Patronatsherr zu 1/3 der Pfarrkirche in Riegel am Kaiserstuhl. Sein Onkel Kasimir Anton von Sickingen ist 1743–1750 Fürstbischof von Konstanz (Freiburg zählt bis 1803 zum Bistum Konstanz).

[12] Belagerung vom August bis November 1744. Kapitulation der Stadt am 25. November. Anschliessend sprengen die Franzosen die Festungswerke. Eine Besatzung findet nur kurzzeitig statt, denn im April 1745 ist Friedensschluss.

[13] Zu Johann Georg Gigl (1710–1755) aus Wessobrunn siehe siehe die Biografie in www. sueddeutscher-barock.ch.

[14] Andreas Wieser (2023) vermutet, dass das Altarblatt in Ebratshofen erst bei einem Aufenthalt im Allgäu zwischen 1742 und 1743 entsteht.

[15] Johann Pfunner (um 1713/16–1788) aus Schwaz in Tirol. Bürger in Freiburg im Breisgau seit 1749. Zu ihm siehe die Biografie in der Wikipedia unter https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Pfunner.

[16] Johannes Schütz (1704–1752) aus Matsch in Tirol. Baden-Badischer Hofstuckateur.
Siehe die Biografie unter https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Meister/s-z/Schuetz_Johannes.html.

[17] Die beiden Datierungen 1750 könnten bedeuten, dass er im Frühjahr in Ebnet arbeitet, dann am 30. und 31. April in St. Peter weilt, dann im Mai nach Hilzingen weiterreist (am 15. Juni ist er noch in Hilzingen) und anschliessend im Herbst in Appenweier arbeitet. Die Wegstrecke benötigt fünf bis sechs Tage zu Pferd. Bei den Reihenfolgen der Aufenthalte folge ich Andreas Wieser (2023).

[18] Das Tagwerk gemäss Andreas Wieser (2023) 1,5 Quadratmeter. Siehe auch die Anmerkung 22.

[19] Das «Pasticcio» (ital., vom Mischen der Pasta) oder die französische «Pastiche» sind im Spätbarock allgemeine Usanz. Vor allem die Werke der italienischen Meister werden als unübertroffene Vorbilder übernommen und neu arrangiert. Viele Musikstücke und Opern sind nur als Pastiche oder Pasticcio entstanden. Das Urheberrecht ist eine moderne Erfindung und in der barocken Baukunst oder Malerei absolut undenkbar. 

[21] Hermann vverliert wegen dieser Technik den Grossauftrag in Münsterschwarzach, weil der Würzburger Hofbaumeister Balthasar Neumann nur mit Malern zusammenarbeiten will, welche die Technik des Malens in nassen Putz beherrschen. Der Sohn von Franz Georg Hermann, Franz Ludwig, malt hingegen schon im ersten Werk in Mammern und dann auch in Ittingen wieder «reines Fresko». Die Kunsthistorik macht allerdings selten einen Unterschied zwischen einer Öltempera-Malerei auf Putz und einem reinen Fresko. Sie bezeichnet meist alles als Fresko. Wären aber die karolingischen Malereien auf Reichenau-Oberzell oder in Müstair in Öl auf Putz gemalt worden, wären sie heute nicht mehr vorhanden!

[22] Gambs schafft nach den Angaben von Andreas Wieser (2023) rund 1,5 bis 2,0 Quadratmeter pro Tag. Demgegenüber beträgt das Tagwerk von Tiepolo in Würzburg 3,0 Quadratmeter, von Asam in Einsiedeln sogar 10 Quadratmeter. Für Deckenbilder in der Salzburger Residenz weist der Freskant Giulio Quaglio darauf hin, dass er für deren Ausführung in Ölmalerei acht Monate, in Fresko aber nur den zehnten Teil dafür benötigen würde.

[23] 1746 wird Gottfried Bernhard Göz für die Fresken und zwei Altarblätter der Birnau von der Reichsabtei Salem mit 3387 Gulden entschädigt. Johann Zick erhält 1747 für die Fresken in den Seitenschiffen der Stadtpfarrkirche Biberach 1200 Gulden. 1749 malt er die Deckenfresken im Gartensaal der Residenz Würzburg für 1200 Gulden. Gianbattista Tiepolo schlägt 1752 den Rekord mit der Akkordsumme von 12 000 Gulden für das Treppenhaus–Fresko in der Würzburger Residenz.

 




Deckenmalereien von Benedikt Gambs


1735–
1736
Wolfegg im Westallgäu,
Stifts- und Schlosskirche
St. Katharina.
(UZ): Geselle des Malers Franz Anton Erler bei den Deckenmalereien. (E) A: Johann Georg Fischer
ST: Johannes Schütz
Graf Ferdinand Ludwig, Waldburg zu Wolfegg und Maria Anna Amalia Renata von Schellenberg.
1737–
1738
Kisslegg im Westallgäu,
Pfarrkirche
St. Gallus und Ulrich.
Mitarbeiter des Malers Franz Anton Erler bei den Deckenmalereien. (E) A: Johann Georg Fischer
ST: Johannes Schütz
Graf Ferdinand Ludwig, Waldburg zu Wolfegg und Maria Anna Amalia Renata von Schellenberg.
1740
Freiburg im Breisgau.
Hintere Pfarrei am Münsterplatz, heute
«Domherrenhaus» 36.
Deckenbild, Kartuschenbilder und Wandbilder im Obergeschoss. Signiert.
(E)?
A: Unbekannt
St: Keiner (Stucco finto)
Unbekannt, vielleicht
Münsterpfarrei Freiburg.
Kartusche   1   2   3   4
Münsterplatz 36: Emblem der Selbsterkenntnis in einem Eckmedaillon der Deckenmalerei.
Foto: Andreas Wieser, Hilzingen.
  Fensterlaibungen im Haus Münsterplatz 36, Freiburg im Breisgau.
Fotos: Andreas Wieser, Hilzingen
1   Allegorie der Künste und Wissenschaften.
2   Ritterlichkeit? (Sitzender in Rüstung, mit Schwert, davor knieende Frau).
3   Allegorie der Liberalitas (mit Füllhorn) und der Vigilantia (mit Öllampe).
4   Allegorie der Pax (mit Ölzweig) und der Justitia (mit Schwert).
1744–
1745
Riegel (Kaiserstuhl),
Pfarrkirche St. Martin.
Deckenbilder, nach einem Brand 1936 und Kriegsschäden 1944 zerstört. Die heutige «Rekonstruktion» ist eine freie Erfindung. A: Franz Rudhart (1708–1765) aus Kleinweiler bei Isny.
ST: Johann Georg Gigl.
1. Christoph Anton Graf von Schauenberg.
2. Abt Aug. Dornblueth
Ettenheimmünster.
3. Ferdinand Sebastian von Sickingen.
1748
(?)
Wyhl (Kaiserstuhl),
Pfarrhaus, Prälatensaal.
Deckengemälde.
(UZ) (E)
A: Unbekannt.
B: Johann Georg Gigl (UZ)
Zuschreibung auch an Johann Pfunner 1766.
Propst St. Märgen,
Peter Glunk.
1748–
1749
Hilzingen bei Singen,
Pfarrkirche
St. Peter und Paul.
Chor: Mittelbild und
6 Zwickelbilder. Langhaus: 3 Mittelbilder und 18 Seitenbilder. (E)
A: Peter Thumb (Z).
M: Johann Georg Gigl (Z).
Benediktinerabtei
Petershausen,
Abt Alphons Strobel.
Hilzingen2   Europa   Asia   Amerika   Afrika
  St. Peter und Paul Hilzingen
Bilder oben: Die Allegorien der vier Erdteile (Europa – Asia – Amerika – Afrika) in den seitlichen Zwickelkartuschen beim Mittelbild. Fotos: Bieri 2025.
Bild links: Das Deckengemälde der Apostelkommunion im Chor mit den beiden seitlichen Zwickelkartuschen des Mannawunders und des Passahmahls, sowie der vier Grisaille-Kartuschen mit Szenen aus dem Alten Testament. Foto: Bieri 2025.
   
1750 Ebnet bei Freiburg i. Br.
Schloss.
Deckenbilder in fünf Räumen. (E) A: Johann Jacob Fechter
ST: Johann Georg Gigl (UZ).
Ferdinand Sebastian von Sickingen-Hohenburg.
1750 Appenweier bei Offenburg.
Pfarrkirche St. Michael.
Mittelbild in Langhaus mit sechs Kartuschenbilder und sechs Zwickelbilder. (E) A: Franz Ignaz Krohmer.
ST: Johannes Schütz
Simon Bruder, Landvogtei Ortenau, Markgrafschaft Baden-Baden.
1751 St. Peter (Schwarzwald),
Klosterneubau,
Bibliothek-Saal.
Mittelbild mit sechs Zwickelbilder.
(E)
A: Peter Thumb.
ST: Johann Georg Gigl.
Benediktinerabtei
St. Peter im Schwarzwald,
Abt Philipp Jakob Steyrer.


Altarblätter und Tafelbilder von Benedikt Gambs


1739
(um)
**
Ebratshofen im Allgäu.
Pfarrkirche St. Elisabeth.
Seitenaltarblatt (hl. Elisabeth von Thüringen), signiert B.G.f. ** Das Jahr ist umstritten. Das Blatt könnte auch erst um 1743 gemalt worden sein. (Z) (E).
1740
Hochdorf bei Freiburg im Breisgau.
Pfarrkirche St. Martin.
Altarblatt Sebastiansaltar. Signiert. (E)
1740
(um)
Wasenweiler b. Freiburg i. Br. Pfarrkirche Johannes Baptist (heute Mariä Himmelfahrt). Zwei Altarblätter (Tod des Joseph, Unterweisung Mariens). (UZ) Gemäss May-Schillok heute in St. Gallus, Norsingen.
1741 Freiburg im Breisgau. Vorderösterreichisches Gesellschaftshaus «Zum Ritter». Gemälde für den Vorgängerbau 1741 dokumentiert. Porträts der Kaiserin Maria Theresia und ihres Gemahls.
Heute vermutlich im Rathaus Kenzingen (siehe Fotos Andreas Wieser 2023 im Text).
1747 Riegel (Kaiserstuhl),
Pfarrkirche St. Martin.
Altarblatt Hochaltar (Beseligung des hl. Martin), signiert.
Rechter Seitenaltar (Johannes Nepomuk). Beide verbrannt.
1747 Endingen am Kaiserstuhl. Säkularisationsgut. Vielleicht aus dem Tennenbacher-Hof in Endingen. Schenkung Loesch. Deckenbild auf Leinwand (Besuch der Königin von Saba bei Salomon). Signiert. Das Deckenbild wird 1958 dem Augustinermuseum Freiburg geschenkt. (E)
1747 Freiburg im Breisgau, Kirche des Dominikaner-Klosters (Predigerkirche, Abbruch 1807). Altarblatt Seitenaltar (Katharina von Ricci) und Oberblatt Hochaltar (Gottvater). Beide verschollen. (UZ)
1748 Freiburg im Breisgau, Münster. Altarblatt des Anna-Altars. Verschollen
1750 Hilzingen bei Singen, Pfarrkirche St. Peter und Paul. Hochaltarblatt (Mariä Himmelfahrt), signiert, mit Oberblatt (Dreifaltigkeit). (E)
1750
(um)
Ebnet bei Freiburg, Pfarrkirche St. Hilarius. Seitenaltarblatt Nord (Sebastian, Justina und Franziskus mit Dreifaltigkeit). (Z) (E)
1751 St. Ulrich im Schwarzwald, Prioratskirche St. Peter und Paul. Hochaltarblatt (Marienkrönung), signiert. (E)
Oberblatt (hl. Barbara). (UZ) (E)




1751 erstellt Benedikt Gambs in der Bibliothek von St. Peter im Schwarzwald sein letztes Hauptwerk. Im grossen Mittelbild malt er nach einem Programm des Abtes Steyrer. Es zeigt, wie die von der Dreifaltigkeit (im Zentrum) ausgehende Weisheit die Verfasser des Alten und Neuen Testamentes durchdringt und auch die Kirchenväter in den Zwickelfresken befruchtet. Gambs legt die Ansammlung der Personen an den unteren Bildrand, links diejenigen des Neuen, rechts die des Alten Testamentes. Foto: Thomas Wozniak 2021.
Foto: Thomas Wozniak 2021.
Benedikt Gambs ist ein Maler des Spätbarocks. Von ihm sind Werke zwischen 1737 und 1751 bekannt. Er arbeitet in diesen Jahren fast ausschliesslich in Schwäbisch-Österreich. Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist der Breisgau. Hier, auf Schloss Ebnet bei Freiburg, stirbt er 1751 mit 48 Jahren. Als Geselle bei Franz Anton Erler und als Schüler der Kemptener Hofmaler Franz Benedikt und Franz Georg Hermann malt er seine tonigen Deckenbilder in Öltempera. Wie Erler ist auch Gambs stark vom Venezianer Jacopo Amigoni beeinflusst. Obwohl er mit den «Grossen» der Malerzunft nicht mithalten kann, sind seine Deckenbilder und Altarblätter keineswegs mittelmässig. Dies sehen auch seine Auftraggeber so, die ihn immer wieder beiziehen und weiterempfehlen.
Land (heute)
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Bistum 18. Jahrhundert
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Benedikt Gambs (um 1703–1751)